Komposition
Erfindet das musikalische Material: Melodie, Harmonie, Form. In experimenteller Musik gibt die Komponistin oft keine Noten vor, sondern Regeln, nach denen der Klang beim Spielen entsteht.
Ein unabhängiges Magazin über ungewöhnliche Musik. Kein Label, keine Produktionsfirma und kein Shop, ohne Verbindung zur früheren Website auf dieser Domain; wir verkaufen und verbreiten keine Aufnahmen.
Menschen
Hinter jeder Aufnahme stehen mehr Menschen, als in großen Buchstaben auf dem Cover genannt werden. Jemand hat die Musik erdacht, jemand hat sie gespielt, jemand hat entschieden, wie sie im Kopfhörer klingt, und jemand hat gestaltet, was Sie im Regal sehen. Hier geht es um Rollen statt um bestimmte Personen – und darum, wie Sie selbst verlässliche Angaben über Musiker finden.
Das Cover nennt einen Namen. Das Booklet nennt meist zehn – und jeder davon bedeutet etwas.
So ist die Rubrik aufgebaut: Wir beschreiben Berufe und Rollen in der Musik sowie Wege, Angaben zu überprüfen. Namen lebender Personen, Biografien, Diskografien und Wertungen gibt es hier nicht.
Sechs Rollen, die in den Angaben fast jeder Veröffentlichung auftauchen.
Erfindet das musikalische Material: Melodie, Harmonie, Form. In experimenteller Musik gibt die Komponistin oft keine Noten vor, sondern Regeln, nach denen der Klang beim Spielen entsteht.
Verwandelt die Idee in Klang. In improvisierter und elektronischer Musik verschwimmt die Grenze zwischen Interpret und Urheber, deshalb stehen beide Rollen im Booklet oft nebeneinander.
Verantwortet die Aufnahme als Ganzes: wählt das Material aus, hilft bei der Reihenfolge der Tracks und achtet auf Termine und den Gesamtklang des Albums.
Nimmt auf, mischt und mastert. Von diesen Entscheidungen hängt ab, ob Sie den Atem der Flötistin oder das Rauschen des Bandes hören und wie nah Ihnen der Klang kommt.
Prägt das Profil eines Labels: entscheidet, welche Aufnahmen unter seinem Namen erscheinen, wie Reihen gestaltet werden und wovon der Begleittext erzählt.
Künstler, Fotografin oder Designer, die das Bild einer Veröffentlichung entwerfen. Bei Exotica der 1950er gehörte das Cover fast ebenso zum Konzept wie die Musik.
Hinweis zur alten Adresse der Künstlerseite und dazu, wie man verlässliche Angaben über Musiker findet.
Wie man einen Track nach Klangfarbe, Rhythmus, Aufbau und Aufnahmequalität anhand fiktiver Beispiele untersucht.
Hinweis zur alten Adresse der Seite der früheren Vereinigung und zu unabhängigen Labels als Phänomen.
Historische Angaben beruhen auf Musiklexika und Nachschlagewerken. Angaben zu Veröffentlichungen, Konzerten und Spielorten ändern sich – bitte bei Verlagen und Veranstaltern nachfragen.